Fashion/Home

Hello Sunshine

Der Herbst ist viel zu früh gekommen. Das merkt man auch daran, dass sich das Bild der Menschenmenge in der Stadt schlagartig gewandelt hat: Statt wie früher ein Allerlei an Farben und Formen zu sehen, ist auf den Strassen eine grau-schwarze, eintönige Masse zu beobachten. Warum eigentlich?

Das Angebot an Farben und Formen für Mäntel und Jacken  in den Geschäften so riesig wie selten. Töne, Muster, Strukturen und Texturen werden dort aufs Vielfältigste kombiniert. Die Botschaft dahinter könnte auch so lauten: Alles geht. Und trotzdem sieht man die immer gleichen grauen, schwarzen oder schlammfarbenen Anoraks, Parkas und Mäntel auf den Straßen – wie jedes Jahr. Aufgelockert durch einige Farbtupfer der neuerdings unumgänglichen Daunenjacken und -Westen. Doch auch diese entwickeln sich zu einer Plage: Wir werden ein Volk aus daunengefütterten Michelinmännchen.

Warum traut sich heute keiner zu experimentieren? Warum mal nicht ein modisches Statement setzen, mal aus der Masse heraus ragen – sich trauen? Mal auch etwas tragen, was vielleicht schräg – oder auch mal gründlich daneben ist – aber ohne Zweifel individuell?

Neulich war so ein Versuch bei mir. Ich habe meinen neuen kanariengelben Mantel ausgeführt. Und es hat Spaß gemacht: Die Blicke zu beobachten – das Lächeln der älteren Frauen, das Staunen von Kindern. Offensichtlich ist ein gelber Mantel in der heutigen grau-schwarzen Modewelt etwas Außergewöhnliches. Mir hat es Spaß gemacht – ich mache weiter. Hello, yellow Sunshine.

Mantel: Zara, Pullover: Mango, Tasche: Cox, Brille: Reiz

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