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Let the show begin

Blickt man zurück, so scheint es, als ob das Jahr wie ein kurzer Wimpernschlag vorbei war. Trotz der vielen Ereignisse – schöner, hoffnungsvoller, beschwingter, aber auch trauriger Art – verging das Jahr wieder viel zu schnell. Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, rastlos gewesen zu sein, immer auf der Suche – und gleichzeitig nach Ruhe und Stille strebend. Es war in vielerlei Sicht ein besonderes Jahr – und deswegen startete ich auch in das Neue nachdenklich. Bisher fragte ich mich nie ernsthaft, was das neue Jahr wohl bringt und wie es wird, dieses Mal war das anders. Wie ging es Euch?

Ob nun Fragen, Gefühle, Gedanken – unsere Augen spiegeln Vieles von dem wider, was in uns vorgeht. Nicht selten genügt ein Blick in die Augen unseres Gegenübers, um zu erahnen, wie es ihm geht. Ich finde, dass Augen eines der ausdrucksvollsten und schönsten Elemente des Gesichts sind. So geht es sicher vielen: Nicht nur umsonst legen Frauen verschiedenster Länder und Kulturkreise so großen Wert auf die Betonung ihrer Augen.

Auch für mich sind Mascara und Lidschatten beinahe unverzichtbar – kann man mit beiden doch so wunderbar das Besondere der Augen hervorholen und unterstreichen. Vielleicht bin ich deswegen unbewusst stets auf der Suche nach einer schönen Lidschattenfarbe oder DER ultimativen Mascara. Seit kurzem besitze ich die Wimperntusche „Diorshow Extase“. Bereits vor einiger Zeit hatte ich eine Mascara von Dior („Diorshow“) und war auf diese neue sehr gespannt. Als absolute Mascaraliebhaberin habe ich die neue gleich kritisch inspiziert: Let the (Dior)show begin. Neu war für mich das dicke, aber wellenförmig geformte Bürstchen. Nicht dass das ein Novum wäre – aber ich persönlich ziehe immer die besonders dicken Bürstchen allen anderen existierenden Formen vor. Denn egal ob die Bürstchen nun geschwungen, mal länger oder kürzer sind – oder gar als Silikonbürstchen mit wenigen Borsten daherkommen: es geht für mich nichts über das üppige, klassische, bauchige Bürstchen. Damit kann man fast nie etwas falsch machen – und das Ergebnis stimmt zumeist.

Beim Öffnen und rausziehen der schicken Bürste hatte ich das Gefühl, dass sie zu leicht aus der Öffnung gleitet. Das ist vielleicht auch der Grund, warum das Bürstchen etwas zu viel Mascara trägt – denn durch die etwas zu große Öffnung wird nicht genug abgestreift. Damit muss man beim Tuschen ziemlich aufpassen, damit nicht gleich die ganze Mascara auf den Wimpern hängen bleibt und diese verklebt. Um das zu vermeiden, habe ich das Bürstchen an einem Taschentuch abgestreift. So verbraucht man das gute Zeug zwar schneller – andererseits vermeidet man auch unschöne „Fliegenbeine“ oder verklebte Härchen. Das ist ein kleiner Minus in der Handhabung.

Insgesamt greift das große Bürstchen alle Wimpern aber recht gut. Positiv überrascht hat mich die satte schwarze Farbe der Wimpern nach dem Tuschen und auch die Konsistenz der Mascara. Sie ist nicht klumpig sondern hat eine optimale Mischung aus Cremigkeit und notwendiger Flüssigkeit. Allerdings war das Ergebnis nicht ganz so wie der Name „Diorshow Extase“ suggeriert: In Extase bin ich angesichts des Volumens nicht unbedingt verfallen – es hätte ruhig noch opulenter und dichter sein können. Denn das ist stets mein Wunsch: Da ich relativ lange Wimpern habe, möchte ich ein Größtmaß an Volumen. Auch was das Nachtuschen (z.B. später am Tag) betrifft, ist die Mascara nicht sehr geeignet: Die Wimpern sind recht steif, so dass ein erneutes Auftragen nicht viel bringt. (Das ist aber kein großes Problem.) Ich bin aber nun gespannt, wie sich die Mascara in zwei, drei Wochen verhält: Zum einen was die Konsistenz betrifft (also ob sie so bleibt) und auch bezüglich des Tuschens generell.

Mein Fazit zunächst: Optisch schöne Mascara; tolle, satte Farbe – leider jedoch Abzüge in der Handhabung (v.a. wegen des Zuviel an Mascara auf der Bürste) und ein nicht ganz optimales Volumen. Schade, das hat Dior mit der schon länger existierenden „Diorshow“ Mascara besser hinbekommen. Bis dato einer meiner Favoriten.

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Ein Kommentar zu “Let the show begin

  1. Pingback: Lash Queen – Fatal Blacks |

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