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My Angora Nails

Gut, stellen wir es mal richtig –Angora Nägel habe ich nicht. Was jedoch stimmt, ist dass das der Name meines neuen Nagellacks ist: Angora Cardi von Essie. Der ein oder andere mag das banal finden – ich bin aber richtig begeistert von dieser Errungenschaft. Entdeckt habe ich den Nagellack in einem Blog – bei „Was Macht Heli“. (Vielen Dank, Heli, für diesen Post!). Nachdem ich die Bilder gesehen habe, wollte ich den Nagellack haben. Die Farbe und das Review von Heli haben mich überzeugt. Also kurzum, es war ein Spontankauf. Generell existiert der Nagellack bereits seit ca. 2009 – und soweit ich weiß, hat ihn Essie in sein Standardsortiment aufgenommen.

Auf dem Weg nach Hause – und voller Vorfreude auf die kommende Nailsession – habe ich mich gefragt, warum so viele Frauen Nagellack mögen. Vielleicht ist es, weil wir damit am schnellsten eine Neuerung, bzw. Änderung an uns selbst vollziehen können. Mir geht es manchmal so, dass ich den Wunsch nach etwas Neuem verspüre – mir etwas Gutes tun will – ohne aber Unsummen auszugeben (mit Schuhen funktioniert das auch, ist aber etwas kostpieliger…). Und so ein neuer, schöner Nagellack kommt oft gerade richtig. Nagellack unterstreicht einen Look, lässt die Hände gepflegt aussehen und gibt einfach ein schönes Gefühl. Banal aber wahr.

Als ich nun zu Hause ankam, habe ich mich gleich an die Arbeit gemacht: Fläschchen leicht in den Händen gerollt, um den Lack zu vermischen. (Bitte beachten: Nagellack sollte man nicht schütteln, da so Luftbläschen im Fläschchen entstehen, die nachher beim Auftragen kleine Bläschen auf den Nägeln hinterlassen können.) Und los ging’s: Der Pinsel des Nagellacks ist angenehm breit und abgerundet. Der Nagellack hat eine für mich optimale Konsistenz – nicht zu flüssig aber auch nicht zu zäh – so dass das Auftragen sehr angenehm war. Schön fand ich, dass der Lack sehr gut deckt: Eine Schicht ist bereits genug, um ein schönes sattes Farbergebnis zu bekommen. Ich habe aber in einem Abstand von ca. 20 min. eine zweite Schicht aufgetragen, weil ich zum einen wissen wollte, ob der Lack sich beim zweiten Lackieren auch gut verteilen lässt – und weil ich zum anderen ein noch satteres, länger haltendes Ergebnis wollte. Beides hat optimal funktioniert. Der zweite Auftrag war problemlos möglich, und heute, am dritten Tag ist der Lack beinahe ohne Makel auf meinen Nägeln.

Nun zur Farbe: Diese würde ich als aubergine beschreiben, oder mauve. Je nach Lichtverhältnissen (natürliches oder künstliches Licht) ändert sich die Farbgebung etwas. Während es tagsüber wirklich ein altrosa-aubergine ist, nimmt die Farbe abends eher einen Schokoladenton an. Ich bin mit der Farbwahl absolut zufrieden, da sie weder zu dunkel ist, noch zu ungewohnt. Der Farbton wirkt edel und gepflegt auf den Nägeln und ist dennoch nicht ganz alltäglich. Also ideal, wenn man „mal was Anderes“ auf den Nägeln sehen möchte – ohne gleich zu experimentell zu sein. Eine gute Entscheidung.

(Das letze Bild zeigt den Nagellack unter künstlichem Licht)

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6 Kommentare zu “My Angora Nails

  1. Wow mir gefällt es echt gut! Eine schöne cremige Farbe. Aber fand deinen Gedankengang generell gut. Ich kam auch direkt ins grübeln und ich stimme dir total zu. Die Nägel machen ist eigentlich nur ein kleines Detail aber irgendwie immer sichtbar. Ich finde man achtet auch unbewusst auf seine gestik und fühlt sich auch direkt anders. 🙂 Lg Rouge

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