Fashion

Begola – Happiness handmade

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Gute Parties enden oft in der Küche. Gute Geschichten nehmen dort manchmal ihren Anfang: So wie die von Begola. Happiness handmade – das verspricht der Name des neuen Schmuck-Labels, das bunte Farben, hochwertige Verarbeitung und erstklassige Materialien als Markenzeichen hat. Vor einigen Tagen hatte ich die Möglichkeit, die Creatrice des Labes zu treffen – und mich in einem sehr lockeren und persönlichen Gespräch über Begola, Schmuck und die Freude daran zu unterhalten.

Gestartet ist alles an einem grauen Tag. Und es war eben in der Küche, als der Goldschmiedin und Schmuckdesignerin Bettina Gomez-Latus und ihrem Ehemann Miguel die Idee kam, Schmuck zu machen, der anders ist: Der gute Laune bringt, persönlich und individuell gestaltbar sowie leicht zu variieren ist und hochwertig verarbeitet wurde. Schmuck, der seine Trägerin glücklich macht. Begola sollte der Name sein – aus den Namens-Initialen von Bettina Gomez-Latus abgeleitet.

Qualität braucht ihre Zeit

Auf die Idee folgten Tage und Wochen, in denen Bettina designte, Materialien testete, Formen, Farben prüfte, mit möglichen Lieferanten sprach, Entwürfe verwarf und wieder anfing. Der Prozess brauchte seine Zeit, weil für Bettina als bereits etablierte Goldschmiedin neben der Ästhetik die Qualität entscheidend ist. Bislang machte sie sich einen Namen als Designerin und Creatrice von exklusivem Schmuck als individuelle Auftragsfertigungen – mit Materialien und Edelsteinen, die höchsten Ansprüchen genügen, und eben auch ihren Preis haben. Zum Konzept von Begola gehört dagegen, dass dieser Schmuck Spaß machen, unkompliziert und erschwinglich sein muss. Entstanden sind somit Armbänder und Halsschmuck aus handgearbeiteten, edlen Lederbändern mit hochwertigen Silber- und Goldschließen, die durch Charms, sogenannte Begols, beliebig gestaltet und personalisiert werden können.

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Was sich vielleicht pragmatisch anhört, ist bei näherer Betrachtung – und vor allem beim Berühren und Fühlen Vieles mehr: Die Begols als Schmuckaufschieber lässt Bettina aus Gold und Sterlingsilber herstellen, veredelt mit Feueremaille, verschiedenen Edelsteinen oder weißen und farbigen Brillanten. Das Leder der Armbänder ist weich, dennoch sehr robust – und handwerklich perfekt verarbeitet. Damit wirklich jedes einzelne Produkt, ob Lederband oder Begol, die gleiche hohe Qualität besitzt, entschied sich Bettina, komplett in Deutschland zu produzieren. Sie kennt die Lieferanten der Materialien, suchte die Schmuckmanufakturen aus und kontrolliert die Stücke selbst. Nur so könne sie sicher sein, dass es passt, erklärt sie. Den Auftrag des Feueremailles auf die Begols übernimmt Bettina übrigens selbst. Anders als bei den emaillierten oder lackierten Schmuckstücken vieler anderer Marken, benutzt sie nicht Kaltemaille oder trägt Lacke auf, die unter Licht gehärtet werden, sondern brennt das „echte“ Emaille im Feuerofen unter sehr hoher Hitze auf. Auch hier eben: mehr Qualität.

Feine Kleinigkeiten und edle Materialien

Die Begols heißen Flowers, Loops und Forms – so wie sie aussehen. Die Flowers sind fünfblättrige Blütenblätter in Sterlingsilber. Jedes einzelne dieser emaillierten Schmuckstücke ist in 18 verschiedenen Farben erhältlich. Die silbernen Loops sind einfach und klar in der Form und mit runden, verschiedenfarbigen Edelstein-Cabochons versehen. Die Forms sind die exklusivsten Stücke der Kollektion: In Form eines Sterns, eines Quadrats oder Kreises werden sie in Weiß-, Gelb-, Rosé-, oder Rotgold gefertigt und anschließend mit weißen oder farbigen Brillanten gefasst. Durch eine spezielle Halterung verrutschen die Begols übrigens nie von der gewünschten Stelle am Lederband, können aber problemlos verschoben oder abgenommen werden – ein kleines, schönes Extra.

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Ganz direkt und persönlich

Um ihren Kundinnen keine zusätzlichen Kosten zu verursachen, entschieden sich Bettina und Miguel, Begola online zu vertreiben – ohne Zwischenhändler. Preislich liegen die Stücke im ähnlichen Niveau wie die Marken Thomas Sabo oder Pandora. Der klare Unterschied ist aber die persönliche Entstehung der einzelnen Schmuckstücke – und das ist etwas Entscheidendes für Frauen, die mit Schmuck eine persönliche Geschichte verbinden möchten, die sich damit einfach eine Freude machen wollen, sagt Bettina mit einem Lächeln.

Lächeln, das macht sie im Gespräch übrigens oft. Sie spricht sehr lebendig, so, als ob man sich schon lange kennen würde und erzählt auch die ein oder andere persönliche Geschichte. Und ganz ehrlich: Es war einfach entspannend ihr zuzuhören – und ein bisschen mehr über schönen Schmuck und die Freude daran zu erfahren. Und sollte ich in Frankfurt sein – denn dort hat Bettina ihr Atelier – komme ich sicher vorbei.

 

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